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Stuttgart

Sommerfestival der Kulturen

Hugh Masekela im Gespräch mit der Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt". Foto: Burkhard Bartel

Reinhard Horn sang mit Kindern der Bethanien-Kinderdörfer das "Brot für die Welt"-Lied "Es ist genug für alle da". Foto: Burkhard Bartel

Hugh Masekela begeisterte das Publikum mit seiner intensiven Spielweise. Foto: Burkhard Bartel

Fatmata aus Sierra Leone berichtete, wie sie einen neuen Weg im Leben fand. Foto: Burkhard Bartel

Vom 30. Juni bis zum 5. Juli 2009 fand in Stuttgart zum 8. Mal das Sommerfestival der Kulturen auf dem Marktplatz statt. Mit dabei war auch "Brot für die Welt" – und präsentierte zum Abschluß des Festivals Südafrikas Jazz-Legende Hugh Masekela.

Dass Hugh Masekela die Stuttgarter begeistern würde, stand für die Verantwortlichen bei "Brot für die Welt" von Beginn an außer Frage. Die Reaktionen des Publikums übertrafen die Erwartungen sogar, auch als Masekela – der sich schon früh gegen die Apartheid engagierte – von der Bühne aus dazu aufrief, dass jeder einzelne für Gerechtigkeit auf der Welt kämpfen muss. 

Groß war auch das Interesse der Menschen an der Arbeit der evangelischen Hilfsorganisation. So war zum Beispiel auch die 23-jährige Fatmata Sesay Gast von "Brot für die Welt". Die junge Frau kommt aus Sierra Leone, wo zwischen 1991 und 2002 mehr als 100.000 Menschen in einem grausamen Bürgerkrieg starben, unter ihnen auch zahlreiche Kindersoldaten. Die "Brot für die Welt"-Partnerorganisation MADAM kümmert sich um Kindersoldaten, die den Krieg überlebt haben und gibt ihnen neue Perspektiven. Fatmata Sesay schilderte beim Sommerfestival eindrucksvoll, wie sie durch MADAM einen Ausbildungsplatz als Schneiderin bekam und erzählte, dass sie mittlerweile sogar von einer Karriere als Radio-Moderatorin träumt.

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