| || Home > Weltweit aktiv > Ernährung sichern > Niemand isst für sich allein > Ernährungskrise > Millenniumsziele zum Kampf gegen Hunger |

Die "Weltweite Aktion gegen Armut" fordert entschlosseneres Umsetzen der Milleniumsziele.
Mit der Millenniumserklärung im September 2000 haben die Staats- und Regierungschefs von 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen einen Katalog grundsätzlicher Zielsetzungen für alle UN-Mitgliedstaaten verabschiedet. Sie verpflichtet reiche und arme Länder dazu, alles daran zu setzen, um die Armut drastisch zu reduzieren und die Achtung der menschlichen Würde, Gleichberechtigung, Demokratie, ökologische Nachhaltigkeit, Frieden und gerechtere Handelsbeziehungen zu verwirklichen.
Aus der Millenniumserklärung wurden konkrete Ziele und Zeitvorgaben abgeleitet und auf acht Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals – MDG) konzentriert. Dazu gehören unter anderem die Zahl der absolut Armen und die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 zu halbieren.
Die Millenniumsentwicklungsziele sind zum zentralen Referenzrahmen der nationalen und internationalen Entwicklungspolitik geworden. Auch die Bundesregierung misst ihnen mit dem ressortübergreifenden Aktionsprogramm 2015 zur Armutsbekämpfung einen hohen Stellenwert bei. Die Bilanz kurz vor der Halbzeit im Jahr 2007 ist ernüchternd: Die Millenniumserklärung zeigt Ziele auf, die Umsetzung bleibt aber weit zurück.
Weltweite Aktion gegen Armut
Weltweit haben sich daher Initiativen und Organisationen zur Kampagne "Global Call to Action Against Poverty – Weltweite Aktion gegen Armut" zusammengeschlossen. Ihr Bestreben ist es, die Regierungen der Industriestaaten zu entschlossenerem Umsetzen der Millenniumsziele zu drängen. Der Aktion "Deine Stimme gegen Armut" gehört auch "Brot für die Welt" an. Sie fordert