Bauer Klaus Moers hofft auf eine Agrarwende. Foto: Tina-Katja Kost
Wir meinen: Ernährungssicherheit erfordert eine Agrarwende.
Subventionen für eine bäuerliche Landwirtschaft sind notwendig, dürfen aber Großbetriebe nicht einseitig bevorzugen. Sie müssen dazu dienen, die Vielfalt und Nachhaltigkeit der bäuerlichen Landwirtschaft und die Ernährungssicherheit zu schützen.
Die Förderung ländlicher Räume, die Verbreitung der nachhaltigen Landwirtschaft und die Entwicklung von Binnenmärkten müssen ins Zentrum nationaler Agrarpolitik gerückt und von der Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden.
Die Bundesregierung sollte mit unterschiedlichen Instrumenten dazu beitragen, dass die Leitlinien zum Recht auf Nahrung umgesetzt werden, um damit langfristig und wirkungsvoll den Hunger zu bekämpfen.