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Protestaktion: Verbände kritisieren Import von kolumbianischem Palmöl

Am 12. November 2009 wurden 10.000 Postkarten an den kolumbianischen Präsidenten in den Berliner Botschaft übergeben.

Appell gegen Menschenrechtsverletzungen an Präsident Uribe
von Brot für die Welt, Bund Freunde der Erde, Fian, Inkota, Kolko, Misereor, Pax Christi, Terre des hommes

Mit einer Protestaktion wiesen Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen auf anhaltend schwere Menschenrechtsverletzungen auf kolumbianischen Palmölplantagen hin.

Bei einer Protestaktion vor der kolumbianischen Botschaft in Berlin übergeben sie 10.000 Protestunterschriften an die kolumbianische Botschaft und das Bundesumweltministerium.

Trotz ihres eindeutigen Rechtsanspruches können vertriebene afrokolumbianische Gemeinden nicht auf ihr Land zurückkehren. Unterdessen geht der Kahlschlag weiter. Ein Teil des dort produzierten Palmöls geht als „Biokraftstoff“ nach Deutschland. Initiatoren der Kampagne fordern daher von Umweltminister Röttgen, dass Palmöl aus Kolumbien nicht nach Deutschland gelangt, wenn bei der Produktion Menschenrechte und Umweltschutz nicht gewährleistet sind. In Kolumbien wird die Petition heute dem Menschenrechts-beauftragten der kolumbianischen Regierung Carlos Franco übergeben.

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