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Brot für die Welt

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niemand is(s)t für sich allein
Deutscher Evangelischer Kirchentag 2011

Keine Verschärfung des Hungers durch "Biosprit"

Ehrenamtliche sammeln Unterschriften auf dem Kirchentag in Dresden

Mit ihrer Beteiligung an der Postkartenaktion "Wer will schon Hunger tanken?" haben über 1.000 Menschen auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden die Aufnahme von Sozialstandards in die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung gefordert. Sie sind der Meinung, dass Agrartreibstoffe, die bei uns im Tank landen, nicht den Hunger in den Entwicklungsländern verschärfen dürfen.

"Möchten Sie Hunger tanken?" Mit dieser Frage kamen Ehrenamtliche der Kampagne "Niemand isst für sich allein" – ausgestattet mit einem Bauchladen aus olivgrünen Benzinkanistern – mit unzähligen Kirchentagsbesuchern ins Gespräch. An verschiedenen Veranstaltungsorten in Dresden gewannen sie so hunderte Unterstützer für die Unterschriftenaktion von "Brot für die Welt". Im Oktober wird "Brot für die Welt" den Ministern Röttgen und Niebel die gesammelten Postkarten übergeben.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die mit ihrer Unterschrift ein Zeichen für die weltweite Hungerbekämpfung gesetzt haben. Und natürlich bei allen Ehrenamtlichen, die drei Tage lang unermüdlich für "Brot für die Welt" im Einsatz waren.

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