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Projektreise Kongo

Foto-Tagebuch

Michael Lokango und seine Frau Jose Matemba zeigen stolz die Wurzelknollen einer Maniokpflanze. Dank der besseren Landbearbeitung kann die Familie nun zwei Mal im Jahr Maniok ernten. Foto: Christoph Püschner

Wasser für Dörfer: Neben Schulen wurden auch Wasserpumpen installiert. Sie versorgen die Bewohner mit sauberem Trinkwasser. Foto: Christoph Püschner

Der Fluss Kongo ist über 3000 Kilometer schiffbar und damit Lebensquelle und Frachtstraße der Demokratischen Republik Kongo. Auf dem Strom sind auch die traditionellen Einbäume unterwegs. Das Foto zeigt einen Jungen, der eine solche Piroge steuert. Foto: Christoph Püschner

Die 60 Frauen des Dorfes Mgene-Ngene haben gelernt Seife und Palmöl herzustellen. Von dem Erlös des Verkaufs und dem Wochenlohn von umgerechnet 1,50 Euro können die Frauen einen Teil des Schulgelds ihrer Kinder zahlen. Foto: Christoph Püschner

Mit großer Freude empfangen die Bewohner des Dorfes Yakusu in der Nähe von Kisangani die Delegation von „Brot für die Welt“ und begleiten sie zum Versammlungsort. Foto: Christoph Püschner

Frauen warten in Kisangani vor einer Gesundheitsstation, die acht umliegende Dörfer betreut. Die Station wird von der Schwesterorganisation von "Brot für die Welt", der Diakonie Katastrophenhilfe, und dem Bundesentwicklungsministerium finanziert. Foto: Christoph Püschner

Die Delegation von „Brot für die Welt“ mit Ulrich Gundert und Cornelia Füllkrug-Weitzel auf dem Weg zu einem Imker-Projekt in Butalongola. Der Ertrag von 20 Bienenstöcken bringt den Besitzern jährlich umgerechnet 1500 Euro und verbessert das Einkommen der Familien. Foto: Christoph Püschner

Kanyere Odette (links), Shabani Baini und Cornelia Füllkrug-Weitzel in einer Baumschule in Butalongola. Dort werden Avocadobäume gezüchtet. Odette konnte im ersten Jahr 95 Avocados ernten und mit dem Erlös einen Teil des Schulgelds bezahlen. Foto: Christoph Püschner

Zur Weltmeisterschaft in Südafrika ist ganz Afrika im Fußballfieber – auch die Kinder in Butalongola sind begeistert dabei. Foto: Christoph Püschner

Der Ort Mighobwe auf 2000 Meter Höhe hat eine traumhaft schöne Lage, doch in der Nachbarschaft gibt es umkämpfte Gebiete. Die Bewohner werden immer wieder Opfer von Überfällen. Foto: Christoph Püschner

In Kikuvu spricht Cornelia Füllkrug-Weitzel mit Dr. Kakule Molo Phares, Generalsekretär der Baptisten im Kongo und Mitglied des Parlaments, über die politische Situation vor den Wahlen 2011. Foto: Püschner

Cornelia Füllkrug-Weitzel in Kikuvu: Dank der Unterstützung für die örtliche Gesundheitsstation ist die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern deutlich gesunken. Foto: Püschner

In einer Versammlung von Gemeindeleitern wurde sehr offen über den Umgang mit Vergewaltigungsopfern diskutiert. Links im Bild: Cornelia Füllkrug-Weitzel. Foto: Christoph Püschner

Kaina: Cornelia Fuellkrug-Weitzel (2. von links) lässt sich vom Rat der Flüchtlinge über deren Situation informieren. Foto: Christoph Püschner

Schulkinder und ihre Lehrerin auf einem Schulhof in Kaina. Foto: Christoph Püschner

Die Delegation von "Brot für die Welt" im Gespräch mit dem Bürgermeister von Kaina. Jeder vierte Bewohner der 40.000-Einwohnerstadt ist ein Flüchtling. Foto: Christoph Püschner

Binnenflüchtlinge in Kirumba mit Hacken, die sie für die Feldarbeit bekommen haben. Nach der Rückkehr in ihre Heimat möchten sie damit ihre Felder bestellen. Foto: Christoph Püschner

Volker Gerdesmeier im Gespräch mit den Binnenflüchtlingen, die als Tagelöhner in ihren Gastdörfern Geld verdienen. Foto: Christoph Püschner

Im Krankenhaus Heal Africa in Goma werden 970 HIV-positive Kinder behandelt. Cornelia Füllkrug-Weitzel (von links), Volker Gerdesmeier, Teodoro Aniceto und Ulrich Gundert sprechen mit der Krankenhausärztin Dr. Ciza. Foto: Püschner

 Im Ausbildungszentrum für jene Helfer, die Frauen unterstützen, die im Bürgerkrieg vergewaltigt wurden,spricht die Direktorin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, mit einem Opfer. Foto: Christoph Püschner

Shabani Baini von der Organiation PAL zeigt Cornelia Fuellkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", brennstoffsparende Öfen. Foto: Christoph Püschner

Auch in Butalongola sind die verbesserten Öfen im Einsatz. Sie verbrauchen weniger Brennholz; die Familien sparen dadurch Geld und die Umwelt wird geschützt. Foto: Christoph Püschner

Nach dem Besuch eines Ausbildungszentrums für Helfer, die im Bürgerkrieg vergewaltigte Frauen unterstützen, ergänzt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", ihre Notizen. Foto: Christoph Püschner

Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt", beim Besuch des Shops des Nähateliers eines Partnerprojekts im Osten Kongos. Foto: Christoph Püschner

Eine Delegation von "Brot für die Welt" war im Juni in der Demokratischen Republik Kongo unterwegs. Auf der interaktiven Karte können Sie der Projektreise folgen. Mit einem Doppelklick auf die Stationen sehen Sie Fotos aus den Projekten von "Brot für die Welt" sowie der Schwesterorganisation Diakonie Katastrophenhilfe.


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Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni appelliert die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, an die internationale Gemeinschaft, alles zu unternehmen, um die schwelenden Konflikte in der Demokratischen Republik Kongo friedlich zu lösen. Füllkrug-Weitzel, die der Delegation, die zurzeit im Kongo unterwegs ist, angehört, sagt: „Die humanitäre Lage ist vor allem im Osten des Landes immer noch dramatisch.“

"Nicht tatenlos zuschauen"

„Wir dürfen den Massakern und Vergewaltigungen im Osten des Landes nicht weiter tatenlos zuschauen. Die internationale Staatengemeinschaft ist hier gefordert, so schnell wie möglich die Rahmenbedingungen für Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen“, so Füllkrug-Weitzel. Allein in der Provinz Nord-Kivu seien in den vergangenen Jahren bis zu zwei Millionen Menschen vertrieben worden. Dabei sei die Zivilbevölkerung immer wieder brutalen Angriffen ausgesetzt. Die Bürgerkriegs-Parteien setzen oftmals Vergewaltigungen als Strategie ein. Dabei würden Frauen vor den Augen ihrer Männer oder Verwandten vergewaltigt und schwer verletzt. „Das geht nun schon seit über zehn Jahren so, ohne dass die Weltöffentlichkeit sich – anders als im Fall Darfur – dafür interessiert. Dafür sind offenbar zu viele Kräfte im Spiel, die den Bürgerkrieg im Kongo weiter anheizen wollen“, sagt Füllkrug-Weitzel.

Demokratische Republik Kongo
Menschenrechtler Floribert Chebeya ermordert - TV-Spot

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Kongo: Eindrücke
Kongo-Projektreise - Cornelia Füllkrug-Weitzel: Wie haben Sie das Land erlebt?

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Kongo: Situation der Menschen
Kongo-Projektreise - Cornelia Füllkrug-Weitzel: Wie ist die Situation der Menschen?

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