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Der indische Künstler Solomon Raj gestaltete das Motiv "Dürsten nach Gerechtigkeit".
Fächerverbindender Unterricht ist an Schulen seit Längerem nichts Besonderes mehr. Durchaus außergewöhnlich war er jedoch in der Kombination, die zwölf Dritt- und Viertklässler der Christian-Morgenstern-Schule in Darmstadt im Zuge einer viertägigen Wasser-AG erleben konnten: Als Verbindung der beiden Fächer Religion und Chemie.
Anhand der Meditationsfahne "Dürsten nach Gerechtigkeit" und der eigenhändigen Durchführung einer Vielzahl von naturwissenschaftlichen Experimenten erlebten die jungen Forscher, in welcher Verbindung die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft stehen und warum sie für den Menschen allesamt lebensnotwendig sind. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei – analog zum Motto der 46. Aktion "Brot für die Welt" – das Thema Wasser. Die Kinder lernten unter Anleitung Dr. Volker Wiskamp viel über die nützlichen Eigenschaften des Wassers: Beispielsweise über seine Antriebskraft beim Bau und Betrieb eines Wasserrades oder über seine Lösungskraft bei der Gewinnung von Trink- aus Salzwasser – aber auch über seine rituelle Funktion, wie beispielsweise bei der Taufe.
Spätestens nach der Behandlung der Geschichte "Die Wichi-Fischer vom Rio Pilcomayo" wurde den Schülern dann die wichtigste Bedeutung des Wassers, nämlich die als LebensMittel Wasser, einsichtig. Seinen Abschluss fand das Projekt schließlich mit der Vorführung der Experimente, bei der die Schüler 26 Euro als Spenden für "Brot für die Welt" sammelten.