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Aktive Schulen

Kerpener Jugendliche unterstützen Aktion "Pillen statt Profit"

Schülerinnen und Schüler demonstrieren für eine bessere Behandlung aller Aids-Patienten. Foto: Jeanette Zachäus

Am Weltaidstag sind etwa 1.500 Schülerinnen und Schüler im nordrhein-westfälischen Kerpen für Menschen in Südafrika auf die Straße gegangen, die mit HIV und AIDS leben müssen. Auf Tablettenschachteln sammelten sie im Rahmen der Aktion "Pillen statt Profit" des Aktionsbündnisses gegen Aids 10.000 Unterschriften für eine bessere Behandlung der Aids-Kranken.

Solidarität mit Aids-Kranken in Südafrika
Mit einem Solidaritätsbrief der Kerpener "Aktivgruppe Menschenrechte" hatte alles begonnen. "Wir werden Euch weiter unterstützen", hatten die Kerpener Schülerinnen und Schüler den HIV-positiven Menschen in Südafrika geschrieben. Sie hatten durch eine "Brot für die Welt"-Pressemitteilung im Juli 2005 erfahren, dass die Polizei im südafrikanischen Queenstown eine Demonstration von Menschen, die von Aids betroffen sind, mit Tränengas auseinander getrieben hatten. Diese hatten friedlich für einen besseren Zugang zu Medikamenten demonstriert.

Endlich etwas tun
Auf den Solidaritätsbrief aus Kerpen reagierten die Südafrikanerinnen und Südafrikaner tief berührt. Das spornte die Schülerinnen und Schüler an, sich weiter für die von Aids Betroffenen einzusetzen und sich im Rahmen der Aktion "Pillen statt Profit" für eine bessere Behandlung aller Aids-Patienten stark zu machen. Normalerweise fühle man sich so hilflos der Not der Welt gegenüber, sagt die 13-jährige Miriam. "Wir sind froh, dass wir endlich mal aktiv werden können."

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