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25. April 2006, Steinwaldschule in Berlin-Marienfelde: In einem "Sponsorenlauf" wollen 400 Jungen und Mädchen Geld für Kinderprojekte von "Brot für die Welt" sammeln. Eltern, Verwandte und Bekannte haben versprochen, für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag zu spenden. Angeführt von den Lehrerinnen Gabriele Imholz-Loß und Anneliese Fechner hat das Kollegium den Lauf in Schulnähe organisiert. Die Sohlen der Turnschuhe werden immer heißer, die Gesichter der Sponsoren besorgter. Die Kinder laufen wie aufgezogen – manch eines muss überredet werden, aufzuhören. Der Schüler mit der größten Ausdauer schafft 36 Runden. Das sind 21,6 km – die Distanz eines Halbmarathons.
Drei Wochen später: Aus den Händen von Schülersprecherin Claudia und Nico nimmt "Brot für die Welt"-Mitarbeiter Ulrich Dill einen Scheck über 6.000 Euro in Empfang. Sein Dank im Namen der Organisation gilt dem besonderen Engagement und der Ausdauer aller Läufer und Läuferinnen. "Zusammen sind alle mehr als 1600 Kilometer gelaufen. Das hätte gereicht, um eine Delegation nach Ekuador zu schicken und die dortige Nationalmannschaft abzuholen", hebt Lehrerin Gabriele Imholz hervor. Ecuador ist das Land, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler seit November 2004 beschäftigen.
Die Steinwaldschule nimmt nämlich am Programm WM Schulen – Fair Play for Fair Life teil und vertritt dort das südamerikanische Land. So gab es auch große Freude über eine Nachricht von Johannes Axster, Koordinator des Programms: Das Straßen- fußballteam der Schule kann über eine "Wild Card" beim WM-Schulen-Finale vom 7. -10. Juni in Potsdam teilnehmen! So ist sowohl bei der "kleinen" wie auch bei der großen Weltmeisterschaft ein Team aus Ecuador dabei. Mal sehen, wer besser abschneidet...