| || Home > Jugend & Schule > Dein Jahr für die Welt > Erfahrungsberichte > Bildung und Erziehung |
Gesammeltes Stimmengewirr... zum Thema Bildung und Erziehung:
Chidi (8 Jahre, aus Kamerun):
Ich habe noch nie meinen Geburtstag gefeiert.
Agus (13 Jahre, Schüler aus Indien):
Wenn ich groß bin, werde ich nicht nur mich und meine Kindern versorgen können, sondern auch meine Eltern unterstützen. Deshalb arbeite ich schon jetzt im Laden meines Onkels mit.
Glory (10 Jahre, aus Kamerun):
Wenn ich mit meiner Familie zur Feldarbeit gehe, tragen wir die Babys auf dem Rücken.
Juan (40 Jahre, Vater aus Costa Rica):
Ich bin stolz auf meinen Sohn, wenn er eine gute Note nach Hause bringt. Trotzdem ist er oft sehr faul und hilft daheim nicht.
Jesús (45 Jahre, Lehrer aus Argentinien):
Gestern waren wir wieder einmal streiken. Unsere Gehälter sind sehr niedrig und wenn wir unseren Job nicht lieben würden, würden wir schon lange etwas anderes tun.
Jorge (14 Jahre, aus Costa Rica):
Ich gehe nur in die Schule, um dort Drogen zu verkaufen.
Jai Singh (14 Jahre, Schüler aus Indien):
Ich lerne mit wenigen Kindern in einer Klasse. Schule macht mir Spaß. Meine Eltern bezahlen im Monat dafür viel Geld und nach der Schule gehe ich auf eine große Universität.
Selvi (13 Jahre, aus Indien):
Meine zwei jüngeren Brüder gehen zur Schule, aber ich darf nicht, weil ich meiner Mutter im Haushalt helfen muss.
Kimberly (24 Jahre, Mutter aus Argentinien):
Ich habe kein Geld um meinen Kindern Schulbücher und Schreibhefte zu kaufen. Ich bin schon froh, wenn ich jeden Abend etwas kochen kann.
Ines (9 Jahre, Schülerin aus Argentinien):
Ich wohne in einem Elendsviertel von Buenos Aires. Heute regnet es und deshalb war ich nicht in der Schule. Das machen alle so, weil sonst unsere Schuhe nass und dreckig werden.
Jeyakumar (9 Jahre, Schüler aus Indien):
Ein Monat ist eine Zeitheint, die sich an der Illnumation des Mondes ortientiert. Ein Monat ist eine Zeitheint, die sich an der Illnumation des Mondes ortientiert. Ein Monat ist eine Zeitheint, die sich an der Illnumation des Mondes ortientiert. ... Das muss ich bis morgen auswendig gelernt haben.
Maria Fernanda (27 Jahre, Mutter aus Costa Rica):
Ich habe sechs Kinder. Wenn alle den ganzen Tag zu Hause sind und durcheinander wuseln, wird es mir oft zu viel in unserem einzigen Zimmer. Manchmal hole ich den Gürtel raus um Ruhe zu schaffen. Das tut mir meist direkt wieder Leid.
Rajkumar (8 Jahre, Schüler aus Indien):
Ich habe letzte Woche einen Kinderarbeiter mit zum Rechtsanwalt genommen, weil ich in der Schule im Menschenrechtsunterricht gerlernt habe, dass das illegal ist.
Noel (43 Jahre, Lehrer aus Kamerun):
Ich unterrichte 200 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren in einem Klassenzimmer. Ohne Rohrstock bekommt man da keine Ruhe rein...
Samira (16 Jahre, Schülerin aus Kamerun):
Ich würde gerne mitbestimmen und etwas verändern, aber Politik gibt es nicht als Unterrichtsfach. Außerdem muss man dafür sowieso als Junge in der oberen Gesellschaftsschicht geboren sein.
Miguel (10 Jahre, Schüler aus Costa Rica):
Abends schauen meine kleinen Geschwister und ich gemeinsam mit meinen Eltern Fernsehen. Oft sind es Filme mit Gangstern und bösen Verbrechern. Manchmal kann ich danach nicht einschlafen.
Satia (8 Jahre, Schülerin aus Indien):
Bei mir ist es auch so.
Vera, Steffi, Neele, Isa und Simon (20 und 21 Jahre, "Dein Jahr für die Welt"-Freiwillige aus Deutschland):
In unseren Gastländern waren Schutzraum für Kinder und Pädagogik wie wir sie aus Deutschland kennen nicht selbstverständlich. Für uns war das oft nicht leicht, weil uns einige Kinder sehr nah stehen, die das nie kennen lernen werden.