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Land zum Leben – Grund zur Hoffnung

53. Aktion "Brot für die Welt" eröffnet

Pastor Günther Barenhoff; Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von "Brot für die Welt"; Ana Alvarez aus Argentinien, Leiterin ASOCIANA, Projektpartner von "Brot für die Welt"; Rainer Barth, Superintendent Ev.-methodistische Kirche sprachen die Fürbitten im Eröffnungsgottesdienst zur 53. Aktion. Foto: F.Stark/epd-bild

Traditionell wird am 1. Advent mit einem Gottesdienst der Beginn der 53. Aktion „Brot für die Welt“ gefeiert. Dieses Jahr fand die bundesweite Eröffnung in der Dortmunder Reinoldikirche statt. Foto: F.Stark/epd-bild

Der westfälische Präses Alfred Buß prangerte in seiner Predigt den Landraub durch Konzerne und Großgrundbesitzer in Entwicklungsländern an. Foto: F.Stark/epd-bild

Der Gottesdienst wurde von Mitgliedern des Tanztheaters Pina Bausch aus Wuppertal mit gestaltet. Foto: F.Stark/epd-bild

Der Gran Chaco, ein Gebiet von der fünffachen Größe Deutschlands, gilt als einer der artenreichsten Lebensräume der Erde.

Gemäß Konvention 169 der internationalen Arbeitsorganisation ILO sind die indigenen Völker die rechtmäßigen Besitzer des Waldes.

Von einem Kleinflugzeug aus dokumentieren Mitarbeitende von ASOCIANA die illegale Zerstörung des Waldes.

Mit schwerem Gerät wird der Wald gerodet. Der Rest wird abgefackelt.

Anstelle des Waldes entstehen riesige Monokulturen, auf denen unter anderem Soja für die Tierhaltung in der EU angebaut wird.

"Land zum Leben, Grund zur Hoffnung" – unter diesem Motto steht die 53. Aktion von "Brot für die Welt", die das evangelische Hilfswerk am 1. Adventssonntag in Dortmund mit einem feierlichen Gottesdienst eröffnet hat. Der Gottesdienst wurde bundesweit von der ARD übertragen. "Der Hunger auf Land wächst und damit der Hunger auf dem Land", sagte Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin von "Brot für die Welt" in der Kirche St. Reinoldi. Es sei nicht hinzunehmen, dass Menschen ihren Lebensraum und damit ihre Existenz verlieren, weil dort Soja für unser Vieh und Energiepflanzen für unseren Sprit angebaut werden. .

Was heißt das, "Land zum Leben – Grund zu Hoffnung"?
"Brot für die Welt" setzt sich dafür ein, dass Kleinbauern zurückbekommen, was Ihnen zusteht: "Land zum Leben – Grund zur Hoffnung".

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53. Aktion: Land zum Leben – Grund zur Hoffnung
Länge: 05:03 min.

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"Land zum Leben, Grund zur Hoffnung – ‚Brot für die Welt‘ fängt bei uns an", sagte der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, in seiner Predigt. "Darum stellen wir uns an die Seite der Entrechteten. Darum stoßen wir verschlossene Türen auf – zuerst bei uns und unserem Konsumverhalten."

Ana Alvarez, Projektpartnerin von "Brot für die Welt" aus Argentinien, berichtete anschaulich, was der Landraub in der Region Gran Chaco bedeutet: "Übrig bleiben grüne Wüsten, riesige Sojafelder, doch die Menschen hungern." Die Mitarbeiterin der Anglikanischen Kirche koordiniert mit Unterstützung von "Brot für die Welt" ein Hilfsprogramm für die Wichi-Indianer, die aus ihren Dörfern vertrieben wurden.

Am Vorabend der Eröffnung hatte Direktorin Füllkrug-Weitzel mehrere hundert Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft zu einem Festakt begrüßt.

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