Zu den Inhalten springen

Servicenavigation

Brot für die Welt

Hauptnavigation

|| Home > Kirche & Gemeinde > Aktive Gemeinden > Schopflocher backen für "Brot für die Welt"
Aktive Gemeinden

Schopflocher backen für "Brot für die Welt"

Einmal im Jahr, am Wochenende des Erntedankfestes, können Wanderer in Schopfloch ofenfrisches Holzofenbrot kaufen. Das Brot schmeckt aber nicht nur der hungrigen Laufkundschaft. "Teilweise kaufen die Leute zehn bis15 Brote und versorgen die ganze Nachbarschaft", erzählt Monika Braun, die Schopflocher Pfarrfrau. Insgesamt sind 50 bis 60 Personen an der Aktion beteiligt. Jeder zehnte der kleinen Schopflocher Kirchengemeinde engagiert sich für die Brotback-Aktion. "Jeder hat seine Aufgabe", berichtet Monika Braun. Und gebacken werde nach dem schwäbischen Motto "no net hudle".


Das Teigen und Backen ist Frauensache. Bereits seit vier Uhr sind die Bäckerinnen auf den Beinen und bereiten den Teig vor. Um sechs Uhr morgens heizen sie mit Bündeln von Buchenreisig den Ofen an. Innerhalb von drei Tagen verarbeiten die Frauen mit Hilfe einer Teigmaschine nicht weniger als eine Tonne Mehl, 35 Päckchen Salz und 210 Würfel Hefe. Einige der Bäckerinnen sind seit der ersten Brotback-Aktion im Jahr 1971 dabei. Selbst im hohen Alter wollen sie es sich nicht nehmen lassen, mit anzupacken und bis Mitternacht in der Backstube zu stehen. Denn erst spät Abends kommt das letzte Brot knusprig braun aus dem Ofen.

Die Brotback-Aktion geht mittlerweile ins 35. Jahr. Traditionell wird der Erlös aufgeteilt. Ein Teil des Geldes geht an "Brot für die Welt". Insgesamt haben die Schopflocher seit Beginn der Aktion mehr als 60.000 Euro für Entwicklungsprojekte gespendet.

Käthe Bildstein

© 2010 Brot für die Welt
RSS-Feeds Newsletter Sitemap Bookmarks
Kontakt | Impressum | Datenschutz