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Teil 2

Manege frei für Sbonelo

Obwohl sie sehr krank ist, kümmert sich Tante Junis um Sbonelo, seine Geschwister und um andere Kinder, die keine Eltern mehr haben. Foto: Trevor Samson

Manege frei für Sbonelo - Übersicht
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Sbonelo ist zwölf Jahre alt und lebt in der südafrikanischen Stadt Durban. Genauer gesagt im Township Mshayazafe. Township werden in Südafrika die Vororte der großen Städte genannt, die gebaut wurden, als es noch Apartheid gab. Apartheid heißt Rassentrennung und bedeutet, dass Menschen mit heller und dunkler Hautfarbe unterschiedliche Rechte haben und verschieden behandelt werden.

Die Schwarzen in Südafrika wurden viel schlechter behandelt als die Weißen. Sie durften zum Beispiel nicht mit den Weißen in der gleichen Gegend wohnen oder mit ihnen zusammen Bus fahren. Sie durften auch keine guten Jobs haben. Schulen für die Kinder gab es nur ganz wenige. Die Menschen waren arm und mussten in den Townships in Bretterhütten wohnen, in denen es oft nicht mal Strom gab. Es kam immer wieder zu Streit und Schlägereien um das Wenige, das es gab.

Nicht alle haben sich das gefallen lassen. Sie haben protestiert, manchmal sogar richtig dagegen gekämpft, dass sie schlechter behandelt wurden als die Weißen. Die Regierung, die nur aus Weißen bestand, hat vor etwa 20 Jahren eingesehen, dass Rassentrennung falsch ist. Das Leben in den Townships ist seitdem besser geworden. Jeder darf jetzt hingehen, wo er möchte, und arbeiten, was er möchte.

Aber es gibt nur ganz wenige Jobs und die Menschen sind immer noch sehr arm und verdienen kein Geld. Es ist gefährlich in den Townships, weil es viele Gangs gibt, die sich gegenseitig bekämpfen oder andere überfallen.

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