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Aktive Gemeinden

"Brot für die Welt"-Partner aus Westkenia zu Besuch in Deutschland

Die Schülerinnen und Schüler lernen kenianische Tänze.

Perez Odera, Direktorin von CISS, in der Schiller-Schule Ingersheim.

Willkommene Abwechslung im Religionsunterricht: Besuch aus Kenia.

Mitarbeiterinnen der kenianischen "Brot für die Welt"-Partnerorganisation "Community Initiative Support Service" (CISS) haben eine Woche in der Region Stuttgart verbracht. In der Gemeinde Ingersheim bei Ludwigsburg berichteten sie Grundschulkindern von ihrer afrikanischen Heimat und nahmen an einem Vortrag zum Thema Aids teil.

In Westkenia zählt Aids zu den drängendsten Problemen: 24 Prozent der Bevölkerung leben sind HIV-positiv. Mithilfe von Aufklärungsarbeit möchte CISS dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet. Außerdem hilft die seit dem Jahr 2000 von "Brot für die Welt" unterstützte Organisation bei der häuslichen Pflege von Aids-Kranken und fördert die Einrichtung von Selbsthilfegruppen.

Auf Einladung des Landesverbands der Landfrauen und unterstützt von "Brot für die Welt" besuchte eine Gruppe von CISS-Mitarbeiterinnen und Mitgliedern von Selbsthilfegruppen die Region Stuttgart. Ihre Reise führte sie auch nach Ingersheim im Landkreis Ludwigsburg, wo sie am Religionsunterricht der Schiller-Schule teilnahmen.

Den Dritt- und Viertklässlern wird der Besuch aus Kenia noch lange in Erinnerung bleiben: Sie lernten kenianische Tänze und sangen begeistert mit, als die Besucherinnen Lieder anstimmten. Neugierig verfolgten sie auch die Berichte der fünf Frauen und stellten viele Fragen, etwa zur Schule in Kenia und zu wilden Tieren, zum Essen und zur Verfügbarkeit von Wasser und natürlich auch zu Fußball und Vuvuzelas. Am Ende reichte die Zeit nicht, um alle Fragen zu beantworten, denn es stand noch ein weiterer Termin auf dem Programm.

Unter dem Titel "Menschen mit HIV/Aids in Kenia helfen sich selbst – Landfrauen aus Kenia berichten über ihr Leben" hatten die Landfrauen Kleiningersheim Interessierte eingeladen, sich über die kenianische Hilfsorganisation zu informieren. Der Einladung zu der von Pfarrerin Beate Ellenberger organisierten Veranstaltung folgten mehr als 50 Personen. Bevor die kenianischen Gäste von ihrer Arbeit berichteten, forderten sie die Anwesenden zu einem gemeinsamen Tanz auf. Die CISS-Direktorin, Perez Odera, erklärte, dass auch die Treffen der Selbsthilfegruppen immer mit einem gemeinsamen Tanz anfingen. Nun wisse man auch in Kleiningersheim, dass ein gemeinsamer Tanz ein guter Auftakt für eine gelungene Veranstaltung sein kann.

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