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Transparenzwettbewerb: "Brot für die Welt" belegt Platz drei

Moderator Alfred Biolek, Cornelia Füllkrug-Weitzel und Hans Wagener, Sprecher des Vorstandes von PWC (v.l.n.r.)
Foto: PricewaterhouseCoopers

Das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" belegt beim Wettbewerb um den Transparenzpreis 2009 der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) den mit 5.000 Euro dotierten dritten Platz. Die Direktorin des evangelischen Hilfswerks, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, sagte bei der Preisverleihung in Berlin: "'Brot für die Welt' steht für Transparenz." Seit vier Jahren ist das Hilfswerk regelmäßig unter den ersten zehn. 60 Organisationen nahmen an dem jüngsten Wettbewerb teil.


Die Jury verwies in ihrer Würdigung darauf, dass "Brot für die Welt" nicht nur ausführlich über die Projektarbeit berichte, sondern auch die Verwendung der Mittel transparent dargestellt werde. Direktorin Füllkrug-Weitzel sagte: "Die Auszeichnung freut uns und ehrt uns sehr." "Brot für die Welt" werde auch künftig mit Nachdruck für Transparenz gegenüber den Partnern weltweit sowie den Kirchengemeinden und Spendenden in Deutschland sorgen, fügte sie hinzu. Die Theologin wies darauf hin, dass das evangelische Hilfswerk seit mehr als 50 Jahren in der internationalen Entwicklungsarbeit tätig ist und mehr als 1.000 Partnerorganisationen weltweit hat.

Diese Arbeit werde zu 95 Prozent aus Spenden und Kollekten getragen, ergänzte Füllkrug-Weitzel. "Einen besseren Ausdruck unserer tiefen Verwurzelung und Anerkennung in der deutschen Gesellschaft und des Vertrauens von Kirchengemeinden und Öffentlichkeit in uns, kann es nicht geben", sagte sie. "Wir sagen, was wir tun und wir tun, was wir sagen", so die Theologin. Die Arbeit des Hilfswerks sei im Vertrauen der Spendenden verwurzelt, dass die der Organisation anvertrauten Spenden auf bestmögliche Weise eingesetzt würden.

PricewaterhouseCoopers vergab den Preis zum fünften Mal an deutsche Spendenwerke, die sich durch hervorragende Informationsvermittlung über Ziele, Aktionen und Finanzlage ihrer Einrichtungen gegenüber ihren Spendern hervortun. Bewertungsgrundlage ist ein Katalog mit Anforderungen, den PwC mit der Universität Göttingen entwickelte. Für PwC-Vorstandssprecher Hans Wagener leistet der Transparenzpreis einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Spendern und Spendenorganisationen.

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