Brüssel: EU-Konferenz zur biologischen Vielfalt
Welttag der Milch
Der Internationale Milchwirtschaftsverband (IMV) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) riefen den Welttag der Milch ins Leben. Seit 2001 wird er jedes Jahr am 1. Juni begangen. Mehr als 30 Länder machen mittlerweile mit. Das Ziel: Milch soll als gesundes Lebensmittel bekannter werden.
Welttag der unschuldigen Kinder und Opfer von Gewalt
Mit diesem Gedenktag wollen die Vereinten Nationen auf die Kinder aufmerksam machen, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten unschuldig zu Opfern von Gewalt und Aggression werden. Das sind Kinder, die im Krieg ihre Eltern verlieren und zu Waisen werden, aber auch Jungen und Mädchen, die als Kindersoldaten missbraucht werden.
Bonn: Internationale Konferenz zu Klimagerechtigkeit
Nacht der Solidarität Stuttgart
Das Stuttgarter Aktionsbündnis gegen Aids lädt ein zur "Nacht der Solidarität" 2010. Die Aufmerksamkeit gilt den Kindern, die trotz HIV-positiver Eltern ohne das Virus zur Welt kommen können. Vorausgesetzt sie haben die notwendige medizinische Betreuung.
Die "Nacht der Solidarität" beginnt am Sonntag, 06. Juni 2010, um 19 Uhr. Veranstaltungsort ist vor und im Haus der Katholischen Kirche, in der Königsstraße 7, 70173 Stuttgart. Auf dem Programm stehen Stelzenläufer von „skaramouche“, Trommelduo ImPuls, Jazzensemble saxoton, Theateraufführungen von Afro-Leben-plus und Horst Emrich. Die "Nacht der Solidarität" endet um 21.30 Uhr mit der "Solidaritätschleife" aus Kerzen.
Veranstalter der Stuttgarter "Nacht der Solidarität" 2010 ist das Stuttgarter Aktionsbündnis gegen Aids: Aids-Hilfe Stuttgart e.V., "Brot für die Welt", katholische Aids-Seelsorge – Die Brücke e.V., Aids-Seelsorge der evangelischen Landeskirche Württemberg, evangelisches Missionswerk in Südwestdeutschland und Kranich – Aids in Afrika e.V.
Bilanz-Pressekonferenz "Brot für die Welt"
Der Jahresabschluss 2009 für „Brot für die Welt“ liegt vor und damit auch das Spendenergebnis für das vergangene Jahr. Trotz der Finanzkrise konnte das Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2008 wieder erfreulich gesteigert werden. Wir möchten Ihnen das Zahlenwerk gerne vorstellen und erläutern. Beantworten möchten wir dabei natürlich auch die Frage, was die Spendengelder in den Ländern des Südens bewirkt haben.
Als Interview- und Gesprächspartnerin steht Medienvertretern die Direktorin von „Brot für die Welt“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, zur Verfügung.
Weitere Informationen gibt es per E-Mail an presse@brot-fuer-die-welt.de.
Prinzip Nachhaltigkeit – Theologische, philosophische und ethische Perspektiven
Verständnis und Wirkungsweise des Prinzips Nachhaltigkeit hängen stark von den theologischen, philosophischen und ethischen Perspektiven ab, mit denen wir es in Verbindung bringen. Diesem großen Thema stellt sich das ethische Symposion vom 11.-13. Juni in der Evangelischen Akademie in Hofgeismar.
„Brot für die Welt“ lädt gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Hofgeismar, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und dem DBU Stipendienschwerpunkt Umweltethik dazu ein, die theologischen, philosophischen und ethischen Perspektiven auf das Prinzip Nachhaltigkeit zu reflektieren.
Die Fragen, denen das Symposion nachgehen will, sind von großer Bedeutung für das Selbstverständnis und die Rolle von Religion und Kirche im gesellschaftlichen Transformationsprozess einer nachhaltigen Entwicklung:
Welche Leitbilder für einen gesellschaftlichen Wandel haben wir? Wie ist soziale Gerechtigkeit mit ökologischen Grenzen vereinbar? Ist Gerechtigkeit durch Wachstum möglich? Welches Menschenbild braucht eine nachhaltige Gesellschaft? Was hat Nachhaltigkeit mit einem guten Leben zu tun? Welche Impulse bieten die biblische Schöpfungstheologie und die christliche Sozialethik?
Die Tagung ist hochkarätig besetzt: Wolfgang Sachs, Konrad Ott, Markus Vogt und Günter Altner sind nur einige der prominenten Referenten, die das Symposion mit Beiträgen bereichern.
Die Tagung ist offen für alle am Nachhaltigkeitsdiskurs Interessierten. Anmeldungen sind noch bis zum 4. Juni bei der Evangelischen Akademie Hofgeismar möglich: ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de.
Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika
Internationaler Tag gegen Kinderarbeit
Woche der Diakonie
Die Woche der Diakonie steht 2010 unter dem Motto "Gib mir eine Chance - Menschlichkeit braucht Ihre Unterstützung". Die Eröffnung ist am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Juni 2010.
Tag des afrikanischen Kindes
17. Stuttgarter Zeitung-Lauf
"Brot für die Welt" gibt am Ziel Wasser an die Läufer und Läuferinnen aus. Das Team von "Brot für die Welt" ist außerdem mit 14 Läufern und Läuferinnen beim Stuttgarter Zeitung-Lauf dabei.
Tag der weltweiten Kirche
Weltflüchtlingstag
G8-Gipfel in Huntsville, Kanada
> Pressemitteilung von "Brot für die Welt" und EED zum G8-Gipfel
Internationaler Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter
Weltbevölkerungstag
Sommerfest der Kulturen Stuttgart
"Brot für die Welt" ist beim Sommerfest der Kulturen auf dem Stuttgarter Marktplatz dabei. Am Sonntag, 18. Juli, ist das evangelische Hilfswerk mit einem Info-Stand vertreten, und auf der Bühne gibt es ein Interview zum Thema Kolumbien. Das Sommerfest findet statt von Dienstag, 13. Juli, bis Sonntag, 18. Juli.
4. UN-Konferenz zum Kleinwaffen-Aktionsprogramm
Internationale Aids-Konferenz Wien
Unter dem Motto „Rechte hier und jetzt“ findet vom 18. bis 23. Juli in Wien die 18. Welt-Aids-Konferenz statt. Bei der weltweit wichtigsten und größten Veranstaltung zu diesem Thema werden zahlreiche „Brot für die Welt“-Partnerorganisationen aus Afrika, Asien und Lateinamerika erwartet. Neben der Diskussion über aktuelle wissenschaftliche und politische Entwicklungen ist der Kongress auch eine wesentliche Plattform für den Austausch und die Vernetzung der kirchlichen Akteure.
Astrid Berner-Rodoreda, HIV- und Aids-Beraterin für Afrika bei „Brot für die Welt", berichtet: „Eine kenianische Partnerin teilte uns nach der Welt-Aids-Konferenz im Jahr 2008 in Mexiko mit, dass sie vor der Konferenz durch steigende Infektionszahlen im Land eher entmutigt war.“ Durch die Konferenz habe sie wichtige Impulse bekommen und sei wieder neu für die HIV-Präventionsarbeit motiviert worden.
Aktuelle Informationen zu HIV/Aids-Projekten von „Brot für die Welt“: www.brot-fuer-die-welt.de/gesundheit.
Welttag der humanitären Hilfe
Tagung "Nelson Mandela und das neue Südafrika"
Nelson Mandela gilt als Symbol für den Kampf um Freiheit. Er gehört heute zu den am meisten verehrten und geachteten Persönlichkeiten dieser Welt. Immer wieder werden sein Humor, seine Wärme, seine einzigartige Ausstrahlung, Gelassenheit, Beharrlichkeit, Großzügigkeit, seine Würde und menschliche Größe hervorgehoben.
Trotz seines Rückzugs aus der Öffentlichkeit ist Mandela für viele seiner Landsleute die Leuchtgstalt, die die Nation eint und repräsentiert die jeder kennt und liebt, auf die man stolz ist.
Mandela leitete das Ende der Apartheid und den friedlichen Übergang Südafrikas von einem Polizeistaat zu einer multiethnischen Demokratie ein. Dabei reichte er seinen Gegnern und Unterdrückern die Hand, setzte sich für Versöhnung und Verzeihen in seinem Land ein. Südafrika, das aufgrund seiner Rassentrennung jahrzehntelang international boykottiert worden war, fand so zurück in die Staatengemeinschaft.
Auch nach 20 Jahren der Freiheit hat sich jedoch Mandelas Traum von einer friedlichen "Regenbogen-Nation" nicht erfüllt. Südafrika ist weiterhin von großen sozialen Ungleichheiten geprägt, die Gesellschaft zerklüftet.
Die evangelische Akademie Loccum lädt ein zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Person Mandelas und dem neuen Südafrika.
Ds Seminar richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der zehnten Klasse.
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:
Tagung in Kassel für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: Wettlauf um Land - von Teller, Tank und Trog
Grundsätzlich wäre eine Sicherung der Ernährung weltweit möglich. Dafür muss aber das Ackerland für die Nahrungsmittelproduktion der Bevölkerung verwendet werden und nicht für den weltweit rasant wachsenden Konsum von Fleisch und der Gewinnung von Energie aus Biomasse.
Der Wettlauf um Land ist in vollem Gange. Viele Entwicklungsländer stellen in- und ausländischen Firmen riesige Ländereien zur Verfügung, die darauf Futter- und Energiepflanzen für den Export anbauen. Dieses „Landgrabbing“ erhöht die Konkurrenz um landwirtschaftliche Flächen und raubt vielen ländlichen Familien ihre Lebensgrundlage.
Angeheizt wird diese Entwicklung durch festgesetzte Quoten zur Beimischung von Agrotreibstoffen zu Benzin und Diesel, wie dies auch von der EU und Deutschland beschlossen wurde. Damit sich dieser Energiehunger nicht negativ auf Menschen und Umwelt auswirkt, wurde eine Nachhaltigkeitsverordnung erlassen. Aber sind die dort verankerten Kriterien wirklich ausreichend? Könnte es davon ausgehend gelingen, öko-soziale Leitplanken auch für den Handel mit anderen Agrarprodukten zu entwickeln? Eins ist klar: Damit sich hier etwas bewegt, braucht es den Druck aus der Bevölkerung.
Der Tagungsbeitrag beträgt 40 Euro und wir am Ort erhoben.
Die Tagung ist Teil einer Multiplikatoren-Fortbildung. Ein zweites, methodisches Seminar findet am 8. bis 9. Dezember 2010 statt. Für Teilnehmende, die an beiden Seminaren teilnehmen und anschließend drei Veranstaltungen eigenständig durchführen, ist die Teilnahme kostenlos. Sie erhalten auch eine Fahrtkostenerstattung (bis max. Bahncard 50).
Die Anmeldung ist bis zum 16. August möglich.
Kontakt:
Brot für die Welt
Kampagne für Ernährungssicherheit
Carolin Callenius
Stafflenbergstr. 76
70184 Stuttgart
Tel. 0711 - 2159 - 741
Fax 0711 - 2159 - 8741
ernaehrung@brot-fuer-die-welt.de
Ökumenischer Schöpfungstag
Die Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) haben beschlossen, jedes Jahr am ersten Freitag im September einen ökumenischen Tag der Schöpfung gemeinsam zu feiern. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag ist die Einführung des Schöpfungstags feierlich proklamiert worden. Die Kirchen wollen ein Zeichen für die Wahrnehmung von Umweltproblemen und den bewussten Umgang mit der Schöpfung setzen. Der „Schöpfungstag“ soll gleichzeitig dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben, sowie bisher geleistetes Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Die erste zentrale Feier zum Ökumenischen Schöpfungstag findet in diesem Jahr mit einem Gottesdienst am 3. September 2010 in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Johannes der Täufer zu Brühl (Rheinland) statt. Je nach lokalen und regionalen Gegebenheiten können Gemeinden den Ökumenischen Schöpfungstag auch an einem anderen Termin im Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiern.
Weltwasserwoche
Weltbildungstag
Tagung: Soziale Perspektiven für ein Zukunftsfähiges Deutschland
Tagung in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, 58239 Schwerte
Faire Woche
In der Fairen Woche vom 13. bis 26. September finden bundesweit Aktionenrund um den Fairen Handel statt. Es geht darum, die Menschen wahrzunehmen, die die Waren produzieren, die wir konsumieren. Es geht um unsere Konsumgewohnheiten und ihre Auswirkungen auf die weltweite Gerechtigkeit.
Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED), der Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland, „Brot für die Welt“ und das Kolpingwerk Deutschland schlagen Kirchengemeinden und Gruppen vor, zur Fairen Woche oder zum Erntedankfest eine Andacht zu halten.
> Einen Entwurf für die Andacht gibt es im Bereich "Kirche und Gemeinde"...
UN-Konferenz zu den Milleniumszielen der Vereinten Nationen
Weltkindertag
Respekt für Kinder
Internationaler Friedenstag
Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit
Erntedankfest
Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung
Welternährungstag
Entwicklung neu denken - Die Zukunft der Entwicklungszusammenarbeit
Fünf Jahrzehnte nach dem Start des internationalen Projektes Entwicklungszusammenarbeit wächst das Unbehagen an der „Entwicklung“. Nicht zu bestreiten ist, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit vielfältige Verbesserungen für die Lebensbedingungen von Millionen Menschen an vielen Orten der Welt bewirken konnte.
Unbestritten ist ebenso die Verpflichtung der wohlhabenden Gesellschaften und der Kirchen des Nordens, ihren Wohlstand zu teilen und den Notleidenden und Benachteiligten zur Seite zu stehen. Aber angesichts der Grenzen des Wachstums, angesichts der Risiken der Globalisierung, angesichts von Klimawandel und Finanzmarktkrise
wird zunehmend fragwürdig, ob dies alles noch unter dem Leitbild der „Entwicklung“ beschrieben und getan werden sollte. Und in Anbetracht der Zunahme des Hungers in der Welt und des drohenden Verfehlens der Millennium-Entwicklungsziele müssen sich alle Akteure der Entwicklungszusammenarbeit auf staatlicher, nichtstaatlicher wie kirchlicher Seite fragen lassen, inwieweit ihre Instrumente und Konzepte dazu taugen, gesellschaftlichen Fortschritt auf breiter Front in Gang setzen zu können.
Diese Tagung will das Leitbild gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts, das fünf Dekaden der weltweiten Entwicklungszusammenarbeit bestimmt hat, auf den Prüfstand stellen und dazu anregen, neue Wege des Entwicklungsdenkens zu gehen. Alternative Ansätze zum Verständnis und zur Aktivierung gesellschaftlicher Transformationsprozesse werden zur Diskussion gestellt.
Die Tagung wendet sich in erster Linie an Fachleute und Mitarbeitende aus entwicklungspolitischen Institutionen und Organisationen im staatlichen, nichtstaatlichen und kirchlichen Bereich, denen bei dieser Tagung die Möglichkeit geboten werden soll, ihre Arbeit und die sie leitenden Paradigmen einer selbstkritischen Prüfung zu unterziehen. Die Tagung steht aber auch allen Interessierten außerhalb des entwicklungspolitischen Fachpublikums offen.
Die Anmeldung ist bis Montag, 11. Oktober, möglich.
Weitere Informationen: Evangelische Akademie Bad Boll
Wolfgang Wagner
Sekretariat: Irmgard Metzger
Telefon +49 7164 79-347
Telefax +49 7164 79-5347
irmgard.metzger@ev-akademieboll.de
Welttag der Information über Entwicklungsfragen