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Verbindungsstelle Anden

Das Team der Verbindungsstelle (von links): Alexander Schneider, Mariela Portugal, Ines Rummel, Consuelo Romero, Rocio Postigo.

"Brot für die Welt" bearbeitet seit März 2009 die Projekte in Bolivien, Ekuador und Peru von Lima aus, wo die Verbindungsstelle Anden ihren Sitz hat.

Die "Brot für die Welt"-Verbindungsstelle Anden hat in Lima, Peru, im März 2009 ihre Arbeit aufgenommen. Durch ihre Präsenz vor Ort leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Qualität, Effektivität und Transparenz der Projekte und Prozesse sowie zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen. Neben umfassender und partnernaher Projektbegleitung durch die Verbindungsstelle wird dabei eine aktive Beteiligung am entwicklungspolitischen Dialog mit den Partnerorganisationen zur Wahrung der Menschenrechte, zur Armutsbekämpfung und zur Ernährungssicherung in der Region geführt. Die Verbindungsstelle ist zuständig für die Länder Peru, Bolivien und Ecuador. Dort laufen zurzeit 47 Projekte mit einem Fördervolumen von 2 Millonen Euro.

Perus Wirtschaft wächst...

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts - die Summe aller produzierten Güter und Dienstleistungen - Perus kletterte in den vergangenen zehn Jahren von 0,2 auf fast 9 Prozent. Damit liegt das Land weit über dem Durchschnitt Lateinamerikas. Trotzdem ist es der peruanischen Regierung nicht in gleichem Maße gelungen, die Armut und soziale Ungleichheit im Land zu senken. Mehr als 40 Prozent der Peruaner leben in Armut, 30 Prozent der Kinder bis zum fünften Lebensjahr leiden an Unterernährung.

...aber nicht alle profitieren

Die Situation in den Anden ist geprägt von steigenden sozialen und wirtschaftspolitischen Konflikten. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist durch neoliberale Freihandelsabkommen, die nationale Exportpolitik sowie fehlende staatliche Unterstützung zunehmend bedroht. Für einen Großteil der Bevölkerung ist der Zugang zu Nahrung, Wasser, Bildung und Gesundheit nicht gesichert. Förderschwerpunkte von "Brot für die Welt" im Andenraum sind deswegen die Programmprioritäten "Ernährungssicherung" sowie "Gewalt überwinden – Demokratie fördern".

Ansprechpartnerin in Lima
Ines Rummel
Regionalbeauftragte Verbindungsstelle Anden
Telefon +51 1 4331155

 

Ansprechpartner in Stuttgart
Henning Reetz
Kontinentalleiter Lateinamerika und Karibik
Telefon +49 711 2159-209

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