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Viele Kinder in den Ländern des Südens leben in extremen Situationen. Foto: dpa
Die Kluft zwischen international verbürgten Kinderrechten und der Lebenswirklichkeit in den Ländern des Südens ist bisweilen sehr groß. Viele Arbeitsbereiche von "Brot für die Welt" zielen auf die Verbesserung der Situation der Kinder in diesen Ländern ab.
Kinderarbeit: Bildungsmisere und Ausbeutung
Um den Teufelskreislauf von Armut, Unwissenheit und Ausbeutung zu durchbrechen, setzt sich "Brot für die Welt" für Bildungsmöglichkeiten in den Ländern des Südens ein, die an Erfahrungen, Möglichkeiten und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen dort ausgerichtet sind.
Straßenkinder: Der Traum von Sicherheit und Geborgenheit
In Afrika, Asien und Lateinamerika leben Millionen Kinder auf und von der Straße. Engagierte Partner von "Brot für die Welt" bieten den Straßenkindern Anlaufstellen. Ziel ist es, sie wieder in Familien und Gemeinschaften zu integrieren, ihnen ein Leben in Würde und Selbstachtung zu ermöglichen.
Aids-Waisen: Ohne Eltern fällt das Leben schwer
In den kommenden 20 Jahren werden über 68 Millionen Menschen an Aids sterben, wenn es keinen Durchbruch in der Bekämpfung gibt. "Brot für die Welt" setzt sich mit Projekten und Programmen für eine gerechte und gesunde Welt ein und ist aktiv engagiert im Aktionsbündnis gegen Aids.
Kinder und Krieg: Die Saat der Gewalt
Zehn Millionen Kinder leiden weltweit unter Kriegsfolgen, über vier Millionen sind verstümmelt oder behindert, mehr als 200.000 wurden als Kindersoldaten missbraucht. Weitere 15 Millionen schlagen sich als Flüchtlingskinder durch. "Brot für die Welt" unterstützt Organisationen, die zur Aufarbeitung traumatischer Kriegserlebnisse und zur Versöhnung beitragen.
Kinderprostitution: Gebrochene Rosen
Weltweit werden mindestens zwei Millionen Minderjährige in der Prostitution und für pornografische Zwecke missbraucht - vor allem in den Ländern des Südens. Um das öffentlich bewusst zu machen und Schutzmaßnahmen zu ergreifen, entstand 1990 die Kampagne ECPAT. "Brot für die Welt" ist seit Beginn aktiv beteiligt an der Kampagne, die sich dafür einsetzt, dass Eltern gemeinsam mit den Kindern Perspektiven für ein Leben in Würde erhalten.