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Evangelischer Entwicklungsdienst e.V.
Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Jedes Jahr fördert er etwa 300 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Ozeanien, Südosteuropa und im Kaukasus. Mit "Brot für die Welt" ist der EED durch eine Kooperationsvereinbarung verbunden.
Der Evangelische Entwicklungsdienst e.V. – EED mit Sitz in Bonn wurde 1999 gegründet. Als Entwicklungsdienst der Kirchen verfolgt er gemeinnützige, kirchliche Zwecke. Der EED berät seine Partner und unterstützt sie finanziell. Außerdem vermittelt er deutsche Fachleute in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. Die Partner des EED sind Kirchen, christliche Organisationen und nichtkirchliche Träger. Mit ihnen gemeinsam arbeitet der EED weltweit für ein Leben in Würde. Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Entwicklung in Partnerschaft ist ein Kernelement seiner Arbeit.
In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden. Er gibt Zuschüsse zu Seminaren und Studienreisen, zu Kampagnen, Recherchen und Informationsmaterial. Mit seiner Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit trägt der EED entwicklungspolitische Anliegen in Kirche und Gesellschaft.
Enge Zusammenarbeit zwischen EED und "Brot für die Welt"
Die Kooperationsvereinbarung mit "Brot für die Welt" sieht vor, dass beide Organisationen sich ergänzen und unterstützen. Die Vereinbarung enthält Regelungen zur internationalen Förderpolitik, zur Zusammenarbeit bei Projektbewilligungen, zur Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, zur finanziellen Kooperation und zur Annäherung der Organisationsabläufe. In den Bewilligungsgremien von EED und "Brot für die Welt" sind je zwei Vertreter des Partners vertreten. Ein Kooperationsrat steuert die Zusammenarbeit.
Mitte 2008 haben der Aufsichtsrat des EED und der Diakonische Rat beschlossen, die beiden Werke zum "Evangelischen Zentrum für Entwicklung und Diakonie" zusammenzuschließen. Am neuen Standort Berlin soll die neue Organisation spätestens im Jahr 2013 die Arbeit aufnehmen.