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Verschiedene Perspektive auf Entwicklung ergänzen sich: "Brot für die Welt", Kleinbauern im Süden und lokale Partnerorganisationen. Grafik: Dorsi Germann
Als Reaktion auf die zunehmenden Zweifel am Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit haben staatliche und multilaterale Geberinstitutionen im Jahr 2005 die "Paris Declaration on Aid Effectiveness" verabschiedet. Durch die Umsetzung folgender fünf Leitprinzipien soll die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit verbessert werden:
Daran anknüpfend setzen nichtstaatliche und kirchliche Entwicklungsorganisationen in der internationalen Wirkungsdebatte eigene Akzente, z.B. durch die Entwicklung neuer Konzepte der Wirkungserfassung, die Partnerorganisationen und Zielgruppen aktiv beteiligen.
Methodisches Vorgehen
Jede Bäuerin beobachtet Veränderungen, während sie ihr Feld bepflanzt und sorgt so für einen guten Ertrag. Wirkungsbeobachtung ist kein neuartiges Konzept, sondern Teil des menschlichen Alltags. Interessanter wird es, wenn man herausfinden will, auf was die beobachteten Veränderungen zurückzuführen sind. In einem Projekt sind die betroffenen Menschen über das Team der Projektmitarbeitenden oder externen Gutachter und Gutachterinnen einbezogen.
Leitfragen der Wirkungsdokumentation
Im Rahmen der Wirkungsdokumentation musste der geeignete Methoden-Mix für jede Fallstudie speziell zusammengestellt werden. Um die Vergleichbarkeit der Studien zu gewährleisten, wurde eine Berichtsstruktur vorgegeben, die unter anderem die Beantwortung folgender Fragen vorsah:
Die methodischen Erfahrungen wurden ausgewertet und fließen in den Prozess der kontinuierlichen Wirkungsbeobachtung ein. Gemeinsam mit anderen Hilfswerken und Partnerorganisationen entwickelt "Brot für die Welt" spezielle Methoden, wie die Betroffenen die Wirksamkeit ihrer Selbsthilfe erkennen und verbessern und sich somit erfolgreich in die Gestaltung ihres Umfeldes einbringen können.