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„Brot für die Welt“ setzte seit dem verheerenden Erdbeben 2010 für Programme zur Sicherung von Ernährung, für sauberes Trinkwasser und für Gesundheitsversorgung 2,5 Millionen Euro ein. Hilfe war nicht nur direkt im Erdbebengebiet nötig, sondern im ganzen Land - denn alle Regionen waren direkt oder indirekt von der Katastrophe betroffen. "Brot für die Welt" arbeitet für die Erdbebenhilfe mit langjährigen und vertrauenswürdigen Partnerorganisationen zusammen. Die Hilfsbereitschaft für Haiti, eines der weltweit ärmsten Länder, war nach dem verheerenden Erdbeben überwältigend. "Brot für die Welt" dankt allen Spenderinnen und Spendern.
„Brot für die Welt“ ist seit vielen Jahren in Haiti engagiert. Das evangelische Hilfswerk setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung und für die Wiederherstellung und Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen ein. Schwerpunkt der Arbeit ist auch in Haiti die Hilfe zur Selbsthilfe; dazu gehört der Aufbau eigener tragfähiger Strukturen und Organisationen.
Arbeit an der Basis ist wichtig
„Brot für die Welt“ stärkt beispielsweise sogenannte Basisgruppen wie Dorfkomitees oder Kleinbauernorganisationen und befähigt sie, zum Beispiel ressourcenschonende Anbaumethoden zu entwickeln oder ihre bestehenden traditionellen Landnutzungsformen unter ökologischen Gesichtspunkten auszubauen.
Entwicklung braucht Zeit
Nur so können die Menschen in Haiti der Abhängigkeit von Hilfe von außen entgehen und sobald wie möglich wieder zu einer eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Lebens und der Entwicklung ihres Gemeinwesens finden. Dieser Prozess braucht seine Zeit und erfordert Geduld und ein behutsames Vorgehen gemeinsam mit den Partnerorganisationen von "Brot für die Welt".
Wie die Hilfe finanziert wird
"Brot für die Welt" hat seine Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit in Haiti bisher in acht Projekten an dem Bedarf nach dem Erdbeben ausgerichtet. Dafür wurden bis Ende 2011 2,5 Millionen Euro eingesetzt. "Brot für die Welt" erhält einen Teil seiner Spendenmittel für Haiti über das "Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not".